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Film

Film

2016 habe ich mich für kinokino im Bayerischen Rundfunk in den Welten der virtuellen Realität umgesehen. In der Reportage „Revolution der Sinne“ kommt auch Altmeister Steven Spielberg zu Wort.

Als Autor und Regisseur habe ich in den letzten Jahren an diversen Film- und Fernsehprojekten gearbeitet. Unter anderem war ich Rechercheur und Co-Autor der Kinodokumentation „Wader Wecker – Vater Land“ von Regisseur Rudi Gaul. Der Film gewann 2011 beim Filmfest München den Publikumspreis und lief erfolgreich in den Programmen der ARD.

Für den Bayerischen Rundfunk habe ich im Auftrag der InterAktion GmbH die Doku-Reihen „Jugendbilder aus sechs Jahrzehnten“ (2013) und „Gefühlswelten“ (2014) realisiert: beides Formate, die mit einer besonderen Erzählweise wissenschaftliche Inhalte vermitteln. Für die Jugendbilder haben meine Kollegen Kristina Förtsch, Ralph Glander und ich eine fiktive WG eingerichtet und alle stereotypen Jugendkulturen der letzten 60 Jahre dort einziehen lassen.

Zu sehen gibt es studentische Protestler, friedliebende Hippies, pöbelnde Punks, New Economy Fuzzis. Folge für Folge geben sich die Ex-Bewohner der Wohnung die Klinke in die Hand und erzählen von ihren Erlebnissen und Eindrücken aus sechs Jahrzehnten Jugendkultur.

Durch zeitgenössisches Archivmaterial, Spielszenen und Privataufnahmen entsteht das Bild einer Jugend, die immer wieder von Neuem ihren Platz in der Welt sucht – und diese dabei, manchmal ohne es zu wissen, immer auch ein Stück verändert.

In den „Gefühlswelten“ nehmen wir den Zuschauer mit auf eine Entdeckungsreise: Jeder Film der 11-teiligen Reihe verknüpft gelebten Alltag, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus den unterschiedlichsten Disziplinen und religiöse, philosophische und spirituelle Sichtweisen.

Für die Dokumentation „Stolperstein – Maximilian Dorner“ habe ich 2013 den Autor Maximilian Dorner begleitet. Er lebt seit fast acht Jahren mit Multipler Sklerose und hat sich für sein Buch „Trost & Heilung“ auf eine persönliche Reise zu Heilern und Heiligen gemacht. Entstanden ist dabei das TV-Porträt eines Künstlers, dessen Muse und Dämon, dessen Gegenwart und Zukunft eine Diagnose ist.

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Credit: Matthias Leitner